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|| ... Confessions of a Snookerholic [PART 1] "NeilJunkie" ... ||

Sie sitzt im Sessel ihrer Schwester,

Ihre Schwester ist gerade noch in NeuSeeland.

Sie mißbraucht den Fernseher der Schwester und zieht sich Snooker rein.

 Wegen dem einen blonden Kerl mit den blauen Augen.

In schwarzem Hemd, Fliege, Weste, guter Hose und sauberen Schuhen läuft er um einen großen grünen Tisch herum, der Baize genannt wird.

Sein Name ist Neil Robertson.

  Das Mädchen im Sessel bezeichnet sich als NeilJunkie.

Eine Art "Gattung" von Mädchen und Frauen, die dem australischen Snookerspieler widerstandslos verfallen sind.

   Sie weint, wenn sie ein Match nicht sehen kann.

Wenn dieser Neil ein Match verliert.

   Sie würde auch weinen, wenn er ein Turnier-Finale verlieren würde.

Er hat zwar noch keines seiner sechs Finalmatches verloren, aber es gibt immer ein erstes Mal.

Sie glaubt, sich in "ihren Neil" hineinversetzen zu können.

 Manchmal sieht sie vorraus, wieviel zu wieviel er gewinnen oder verlieren wird.

  Gegen welchen anderen Profisnookerspieler er bessere oder schlechtere Chancen hat.  

   Ob er den einen Ball so lochen kann, um hinterher einen anderen auch lochen zu können.

  Grob, was gerade in ihm vorgeht.

Von was er im Interview reden wird.

   Das Mädchen macht sich selbst Angst.

Und ihren Freunden ist es egal.

   Solange sie den Mund hält.

Dem Mädchen ist es egal, wer was von ihr hält.

  Solange sie ihr geliebtes Snooker sehen darf.

Sie redet so viel, so laut, so schnell, und so hirnlos sie will.

  Sie weiß nämlich genau, das man wegen Snookersucht nicht in die Entzugsklinik gesteckt werden kann.

  Und das nutzt sie gnadenlos aus.

Solange sie ihren Neil Robertson sehen kann, ist ihr alles und jeder egal.

   Irgendwie möchte sie sich dafür rächen, dass sie ihrem Neil Robertson egal ist, dass er nicht einmal weiß, wer sie überhaupt ist.

Dass er mit einer Norwegerin zusammen ist und von ihr einen Sohn hat.

   Dafür rächt sie sich, indem das Mädchen gnadenlos jeden Frame des blonden Mannes im schwarzen Outfit ansieht.

 

Weil sie ihm egal ist.

Sie wollte schon Konversation mit ihm Anfangen, per die Kontakt-Möglichkeit auf seiner Homepage. In Form einer Mail.

   Hineinschreiben, dass sie Suizid ist und er gefälligst antworten soll, damit sie sich nicht umbringt.

 Erschien dem Mädchen dann doch zu doof.

Als ob er sie lesen würde. Wenn sein Manager die rausfiltern würde, wüsste sie nicht einmal, ob Neil sie überhaupt gelesen oder erhalten hat, und würde sich womöglich grundlos umbringen.

   Weil sie dann in dem Glauben gelebt hätte, sie sei ihm egal.

Sie ist es auch, aber wenn sie die Antwort per Mail herausprovoziert, käme sie sich schäbig vor.

 Weil sie ihn genervt hätte.

Ihren Star, den Thunder from Down Under, die Melbourne Machine, das Aussie Ace.

 

Ihren Traumtypen.

Neil Robertson, der 28 Jahre alt ist und aus Melbourne kommt.

Ihren Neil.

 

[:Neil Robertson:]

 

 

9.12.10 21:14
 



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